Mehr Geld für den Schienenverkehr im Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Der Ausbau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb hat am Dienstag einen wichtigen finanziellen Schub aus Stuttgart erhalten. Das Verkehrsministerium hat eigenen Angaben zufolge die Förderung des Landes für das Modul 1 der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb freigegeben.

Es umfasst die Elektrifizierung und den Ausbau der Ermstalbahn zwischen Metzingen und Bad Urach sowie den Ausbau der Ammertalbahn zwischen Tübingen und Herrenberg. Außerdem sollen neue Haltepunkte auf der Strecke zwischen Metzingen und Tübingen gebaut werden. Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, betragen die Kosten etwa 122 Millionen Euro.

In den kommenden Jahren soll das Gesamtvorhaben „Regionalstadtbahn Neckar-Alb“ mit weiteren Bauabschnitten fortgeführt werden. Unter anderem ist die Vernetzung Tübingens und Reutlingens mit der Region Neckar-Alb durch den Neubau von Stadtbahnlinien vorgesehen.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hob hervor, die neuen Förderbedingungen des Bundes und des Landes hätten sich deutlich verbessert. „Das Warten hat sich für die Kommunen gelohnt. Ihr Finanzierungsanteil sinkt“, heißt es in der Mitteilung.

Die Förderung von Bund und Land beträgt 95 Millionen Euro. Somit profitiere das Vorhaben bereits von den in diesem Jahr eingeführten höheren Fördersätzen. Die grün-schwarze Landesregierung hatte im Herbst eine stärkere Förderung des Schienennahverkehrs beschlossen.

So will das Land Projekte unterstützen, die zum Großteil aus Mitteln des Bundes zur Verbesserung des Nahverkehrs in Gemeinden (GVFG-Bundesprogramm) finanziert werden. Der Bund hatte bereits seine Förderquoten erhöht, die Mindestprojektgröße abgesenkt und neue Möglichkeiten der Unterstützung eingeführt.

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Erstellt:
22. Dezember 2020, 17:55 Uhr

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