Kriminalität im Südwesten

Nicht nur Gewaltkriminalität nimmt zu – Strobl stellt Statistik vor

Nicht nur die Gewaltkriminalität nimmt im Südwesten zu - es wird auch deutlich mehr gestohlen. Nun möchte der Innenminister die Kriminalstatistik offiziell vorstellen. Es sind düstere Zahlen.

Thomas Strobl beim politischen Abend in Biberach 2024.

© dpa/Stefan Puchner

Thomas Strobl beim politischen Abend in Biberach 2024.

Von shm/dpa/lsw

Mehr Gewalt, mehr Körperverletzungen, mehr Sexualdelikte - die Kriminalität in Baden-Württemberg ist in vielen Bereichen auf dem Vormarsch. Besonders stark nahmen im vergangenen Jahr die Fallzahlen beim Diebstahl zu, wie aus Daten der polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 177 121 Diebstahldelikte - knapp 14 Prozent mehr als im Jahr 2022.  Der sogenannte Diebstahl unter erschwerenden Umständen - also schwerere Fälle, etwa Diebstahl mit Waffen oder Wohnungseinbruchsdiebstahl - nahm dabei um rund elf Prozent zu.

Insgesamt stieg die Zahl der registrierten Straftaten nach dpa-Informationen im Jahr 2023 im Südwesten um mehr als 8 Prozent auf 594 657 Fälle. Innenminister Thomas Strobl (CDU) will die Kriminalstatistik für Baden-Württemberg offiziell am Donnerstag (10.00 Uhr) in Stuttgart vorstellen. Auch bundesweit ist die Kriminalität auf dem Vormarsch - was die Sicherheitsbehörden auch mit der wirtschaftlichen Lage und der starken Zuwanderung begründen.

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Erstellt:
10. April 2024, 17:56 Uhr
Aktualisiert:
10. April 2024, 18:26 Uhr

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