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Mehr Qualität an den Schulen? Eisenmann zieht Zwischenbilanz

dpa/lsw Fellbach. Baden-Württembergs Schüler sollen besser werden. Das hat sich Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) auf die Fahne geschrieben. Wie weit ist man da bislang gekommen?

Susanne Eisenmann (CDU) nimmt an der 102. Sitzung im Landtag teil. Foto: Tom Weller/dpa

Susanne Eisenmann (CDU) nimmt an der 102. Sitzung im Landtag teil. Foto: Tom Weller/dpa

Die Schüler in Baden-Württemberg sollen leistungsstärker werden. Ob dazu die richtigen Weichen gestellt wurden, diskutiert Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) mit Vertretern der Schulverwaltung und Mitgliedern des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Sie wollen sich heute in Fellbach bei Stuttgart treffen.

Baden-Württembergs Schüler waren im Vergleich zu Schülern in anderen Bundesländern in ihren Leistungen abgesackt. Daraufhin hatte Kultusministerin Eisenmann, die seit 2016 im Amt ist, eine Qualitätsoffensive aufgerufen. Zu der gehört der Aufbau von zwei neuen Bildungseinrichtungen, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) und dem Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW). Sie sollen die Lehrerfortbildung und die Unterrichtsqualität im Land verbessern. Die beiden Einrichtungen gingen im Frühjahr dieses Jahres an den Start.

Wie ein Sprecher des Kultusministeriums sagte, sind am ZSL von 330 Vollzeitstellen jetzt rund die Hälfte besetzt, am IBBW sind von 135 Stellen fast zwei Drittel vergeben. Eisenmann sagte, die Entwicklung der beiden Institute laufe nach Plan, wenngleich es noch eine Menge Arbeit gebe. „Unser Ziel ist das höchstmögliche Qualitätsniveau, und das kann nicht von heute auf morgen erreicht werden, schon gar nicht bei Veränderungen solch' struktureller Natur.“

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Erstellt:
11. November 2019, 02:26 Uhr

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