Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Mehr Sonne, weniger Regen

Überdurchschnittlich warmes Wetter im September

Glaubt man der Bauernregel „September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr“, so können sich die Menschen in der Region auf 2020 freuen: Das Wetter im September brachte dieses Jahr viele Sonnenstunden und vergleichsweise wenig Niederschlag bei überdurchschnittlichen Temperaturen.

In Sonnenlicht getauchte Natur – in diesem September ein häufiger Anblick. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

In Sonnenlicht getauchte Natur – in diesem September ein häufiger Anblick. Foto: A. Becher

Von Lorena Greppo

BACKNANG/GROSSERLACH. Auch wenn der Monat am Montag einen stürmischen Ausklang hinlegte, zeigt ein Blick auf die Wetterdaten Erfreuliches: Mit zum Teil sommerlichen Temperaturen wartete in diesem Jahr der September auf, bescherte den Freibädern einen versöhnlichen Ausklang der Saison und verwöhnte die Menschen in der Region noch einmal mit einer Extraportion Sonnenschein. 29 Sonnentage und insgesamt fast 192 Stunden Sonnenschein verzeichnete die Messstation in Großerlach-Mannenweiler – ein überdurchschnittlicher Wert. Der vieljährige Mittelwert liegt nämlich bei etwa 172 Sunden. An nur einem Tag – dem 8. September – ließ sich die Sonne überhaupt nicht blicken. An jenem Tag fiel dann auch mit 13,9 Millimetern der meiste Niederschlag.

Nachts sinken die Temperaturen deutlich

Dennoch blieb auch was den Regen angeht der September deutlich unter dem vieljährigen Mittel: 81,7 Millimeter Niederschlag verzeichnet die Wetterstation durchschnittlich im neunten Monat des Jahres, mit 63,3 Millimetern war der September folglich vergleichsweise trocken. Auch wenn die Temperaturen tagsüber noch teilweise sommerlich anmuteten, war doch nachts schon deutlich zu spüren, dass es Herbst geworden ist. Am 20. September fiel das Thermometer in der Nacht auf kühle 3,7 Grad Celsius, erstmals wurden im Erdboden Minusgrade verzeichnet. Dabei blieb es jedoch nicht, zum Ende des Monats hin legte sich die Sonne noch einmal richtig ins Zeug, sodass ab dem 23. September schon wieder zweistellige Minimaltemperaturen zu Buche schlugen.

Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 14,2 Grad Celsius blieb der September auch in dieser Kategorie alles andere als durchschnittlich: Das vieljährige Mittel beträgt nämlich gerade einmal 12,9 Grad Celsius.

Bei so viel Sonne und so wenig Regen stellt sich natürlich die Frage: Steht uns in der Region ein goldener Oktober bevor? Tief Mortimer ließ nicht Gutes erahnen, dennoch zeigen sich die Meteorologen optimistisch. Zwar sinken die Temperaturen im Laufe der Woche etwas, die Region darf jedoch – anders als der Norden der Bundesrepublik – auf milde Temperaturen hoffen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert: Im Süden und Südwesten bleibe es länger trocken und teils gebe es auch für längere Zeit Sonnenschein. Zur Mitte des Monats hin könnte das Thermometer sogar noch einmal an der 20-Grad-Marke kratzen, so die DWD-Trendprognose.

Mehr Sonne, weniger Regen

Zum Artikel

Erstellt:
2. Oktober 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Stadt & Kreis

Der Bändiger des Kabelsalats

Thomas Leuprecht hat ein Gehäuse für Mini-PCs entwickelt, das Geräte auch vor Dieben schützt – Auf Erfindermesse ausgezeichnet