Mehrere Haftstrafen im Prozess um Diebstahl von Gerüstteilen

dpa/lsw Ulm. Im Prozess um den Diebstahl von Gerüstteilen im ganzen Bundesgebiet vor dem Landgericht Ulm sind fünf Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt wurden. Die fünf Männer wurden wegen mehrfachen schweren Bandendiebstahls und des Versuchs dazu zu Haftstrafen zwischen vier Jahren und sechs Monaten und zwei Jahren und acht Monaten verurteilt, wie ein Sprecher des Gerichts am Donnerstag mitteilte. Über das Strafmaß hatte es zuvor Verfahrensabsprachen gegeben. Die Urteile seien bereits in dieser und der vergangenen Woche gefällt worden, hieß es am Donnerstag.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

Ein weiterer Angeklagter wurde wegen der gewerbsmäßigen Hehlerei in zwei Fällen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt. Zwei Angeklagte müssen sich ab dem 20. April weiter für ihre mutmaßlichen Taten verantworten.

Die Männer im Alter zwischen 33 und 54 Jahren sollen in wechselnder Besetzung zwischen September 2019 und Juni 2020 in rund einem Dutzend Fällen auf fremde Firmengelände im ganzen Bundesgebiet eingedrungen sein und von dort Gerüstteile im Wert von rund einer halben Million Euro gestohlen haben, etwa auch in Ulm und Karlsruhe. Einer der Angeklagten hat die Diebesware im Anschluss verkauft.

Den Prozess war ursprünglich bis in den Juni terminiert. Da bereits zu Beginn mehrere Angeklagte Geständnisse angekündigt hatten, konnte der Prozess durch Absprachen der Verfahrensbeteiligten verkürzt werden.

© dpa-infocom, dpa:210401-99-56919/2

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Erstellt:
1. April 2021, 15:19 Uhr

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