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Membranfilter und Brotrutschen: Erfinderpreis in Stuttgart

dpa/lsw Stuttgart. Stützhilfen und Fahrradlampen, Membranfilter und ein Solarboot, ein Gardinenschienensystem und Kaffeekapseln aus Gelatine - beim Artur-Fischer-Erfinderpreis konkurrieren auch in diesem Jahr Dutzende Kandidaten mit ihren Ideen ums Preisgeld. Einen besonderen Schwerpunkt setzen dabei die Jugendlichen, deren Kreativität nur wenige Grenzen zu kennen scheint. Die besten Ideen sollten am Mittwochabend in Stuttgart prämiert werden.

Während sich die einen mit technischen Finessen wie Kühmittelkreisläufen, Filtermethoden und Wärmedämmung auseinandersetzten, widmeten sich einige Erfinder anderen Problemen: Wie zum Beispiel baut man eine Kinderzimmertüre zur Rennbahn um, wie putzt man seinen Autoscheibenwischer und kann man aus Bananen Klebstoff herstellen? Mit einem 3D-Memory-Spiel für ältere Menschen bewirbt sich ein Schüler aus Aalen, ein Jugendlicher aus Konstanz hat sich dagegen mit einem Flaschenaufsatz auseinandergesetzt, der das schwappfreie Ausgießen ermöglichen soll.

„Aufgabe war es, Dinge zu erfinden, die nicht nur neu oder originell sind, sondern auch einen Nutzen für die Allgemeinheit aufzuweisen haben“, erklärten die ausrichtende Fischer-Unternehmensgruppe und die Baden-Württemberg Stiftung. Neben der Anerkennung biete der Wettbewerb ein wichtiges Forum zum Austausch zwischen Erfindern und Unternehmen.

Der Artur-Fischer-Erfinderpreis wird zum zehnten Mal verliehen. Die Auszeichnungen sind mit 38 000 Euro dotiert.

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Erstellt:
3. Juli 2019, 12:29 Uhr

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