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Milder Monat, trotz Nebel und Wolken

Im November blieb der Himmel oft wolkenverhangen und grau – die Sonne ließ sich vergleichsweise wenig blicken

Nach dem sonnigen und warmen Oktober sind die Temperaturen im November deutlich gefallen. Mit wenig Sonnenschein, viel Nebel und Wolken leitete der November in die dunkle Jahreszeit über. Allerdings gab es weniger Niederschlag als in den Vorjahren.

Herbstspaziergang in den Aspacher Weinbergen an einem sonnigen Novembertag. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Herbstspaziergang in den Aspacher Weinbergen an einem sonnigen Novembertag. Foto: A. Becher

Von Kristin Doberer

BACKNANG/GROSSERLACH. Der November hat nach dem sehr sonnigen Oktober in die dunkle Jahreszeit übergeleitet. Die Sonne hat im vergangenen Monat insgesamt nur etwa 50 Stunden geschienen, damit gab es im November deutlich weniger Sonnenschein als im Vieljahresmittel (63,2 Stunden). Viel Nebel und Wolken haben das Wetter bestimmt. Das zeigen die Daten der Wetterstation Großerlach-Mannenweiler. Einige sonnige Ausreißer gab es allerdings: Zum Beispiel bescherte der 10. November Spaziergängern einen angenehmen Sonntag mit über acht Stunden Sonnenschein.

Im November gab es den ersten Frost und nur wenig Regen

Und auch die Temperaturen bereiten langsam auf den Winter vor, Baden-Württemberg war mit 4,7 Grad Celsius neben Thüringen das zweitkälteste Bundesland und liegt damit etwa ein Grad über dem vieljährigen Mittelwert von 3,2 Grad Celsius. Insgesamt waren die Temperaturen aber weiterhin relativ mild. Die absolute Höchsttemperatur der vergangenen vier Wochen gab es am 2. November. Hier stieg die Temperatur noch bis 16 Grad Celsius, danach sind die Temperaturen aber stetig gesunken und letztlich dauerhaft unter elf Grad Celsius geblieben. Nicht selten ist die Temperatur auch unter null Grad gefallen. Trotzdem hat es in der Region noch keinen Schneefall gegeben. Frost hat sich an bereits acht Tagen im Monat gebildet und im Erdboden ging die Temperatur bereits bis minus 4,6 Grad Celsius runter.

Geregnet hat es in der Region insgesamt vergleichsweise wenig, die Niederschlagshöhe lag durchschnittlich bei 63,9 Millimetern, das ist etwa ein Drittel weniger als der Durchschnitt der letzten Jahre. Nur in den ersten und in den letzten paar Tagen des Monats ist etwas Regen gefallen, die Menge hielt sich aber mit einem Höchstwert von 12 Millimetern in Grenzen.

Für den Dezember sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) zunächst wechselhaftes Wetter voraus: Obwohl die Sonne zumindest in der ersten Dezemberwoche noch viel scheint, hat der DWD für die nächsten Tage – auch für Backnang und Umgebung – eine Frostwarnung herausgegeben, so könne sich zwischen 18 Uhr abends und 11 Uhr morgens Frost bilden. Tagsüber bleiben die Temperaturen vorerst noch knapp über null Grad Celsius, zumindest für die ersten Weihnachtsmärkte wird es also noch keinen Schnee geben. Mit dem ersten Schneefall könne man erst ab dem 10. Dezember rechnen, schneien wird es aber voraussichtlich nur kurz und der Schnee werde wohl nicht lange liegen bleiben. Ob es dieses Jahr eine weiße Weihnacht geben könnte, ist noch nicht abzusehen.

Milder Monat, trotz Nebel und Wolken

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Erstellt:
3. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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