Ministerin für Wohnen will Bürokratie entschlacken

dpa/lsw Konstanz/Heilbronn. Um mehr Wohnungsbau zu ermöglichen, will die neue Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Bürokratie abbauen. „Die ersten Wochen im Amt zeigen, dass wir dringend manche Regelung entschlacken müssen“, sagte CDU-Politikerin Nicole Razavi dem „Südkurier“ und der „Heilbronner Stimme“ (Freitag). So müssten Baugenehmigungen einfacher auf den Weg gebracht werden, Kommunen sollten leichter ein Vorkaufsrecht bekommen, alte Baupläne leichter korrigiert werden können. „Oder Wohnen im Denkmal - da werden wir auch überprüfen, ob nicht die eine oder andere Regel des Denkmalschutzes es unnötig erschwert, Wohnraum zu schaffen.“

Nicole Razavi (CDU), Baden-Württembergs Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, spricht bei einem Interview. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Nicole Razavi (CDU), Baden-Württembergs Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, spricht bei einem Interview. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Der Instrumentenkasten sei riesig, sagte Razavi, die das von Grün-Schwarz nach der Landtagswahl im März neu geschaffene Ministerium leitet. Ohne große Förderprogramme und Anreize werde es nicht gehen. Zudem brauche das Land Kommunen und Investoren an seiner Seite, sagte die Ministerin. „Wir sind zwar das Land der Häuslebauer, aber wir als Ministerium sind ja keine Häuslebauer.“

© dpa-infocom, dpa:210819-99-900318/3

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Erstellt:
19. August 2021, 18:33 Uhr

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