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Ministerin will neue Innovations-Agentur für den Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Mit einer neuen Agentur will die Bundesregierung künftig besonders radikale technologische Neuerungen besser fördern - und Baden-Württemberg hat im Rennen um den Sitz der „Agentur für Sprunginnovationen“ den Hut in den Ring geworfen. „Wir haben Interesse daran, die Agentur nach Baden-Württemberg zu holen“, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Mittwoch. Das Land zähle zu den innovativsten Regionen weltweit und wäre deshalb ein idealer Standort für die neue Agentur, hieß es. Zuvor hatte die „Südwest Presse“ darüber berichtet. Demnach haben auch Brandenburg und Sachsen Interesse.

Hoffmeister-Kraut wirbt in Briefen an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) für einen Standort in Baden-Württemberg, verweist darin auf die hohe Innovationskraft der Region und sichert für den Fall einer positiven Entscheidung die volle Unterstützung des Landes zu.

Sprunginnovationen werden Neuerungen genannt, die zu einem radikalen Wandel eines Marktes führen oder ganz neue Märkte schaffen. Als Beispiel nennt die Bundesregierung etwa die Einführung des Musikformats mp3. Die für die Entdeckung und Förderung solcher Innovationen zuständige Agentur soll 50 Mitarbeiter bekommen und für zunächst zehn Jahre vom Bund mit einer Milliarde Euro ausgestattet werden. Als Gründungsdirektor, der auch den Standort mit aussuchen soll, war im Juli der Unternehmer Rafael Laguna de la Vera benannt worden. Im Südwesten ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Karlsruhe als möglicher Sitz der Agentur im Gespräch.

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Erstellt:
28. August 2019, 16:41 Uhr

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