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Ministerin will weitere Corona-Hilfen für Südwest-Betriebe

dpa/lsw Stuttgart. Das Corona-Soforthilfeprogramm des Landes soll auch nach Mai weiterlaufen und zudem erweitert werden. Das kündigte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Mittwoch im Landtag in Stuttgart an. Das Programm solle auch für Betriebe mit 51 bis 100 Beschäftigten greifen - statt wie bisher nur für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern. Außerdem soll der mögliche Direktzuschuss von bisher 30 000 auf 50 000 Euro erhöht werden.

Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, sitzt im Landtag. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, sitzt im Landtag. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

„Viele Unternehmen sind weiterhin in Not“, begründete Hoffmeister-Kraut die Maßnahme. Zwar seien die ersten Schritte zur Öffnung bestimmter Branchen eine große Erleichterung, Einschränkungen blieben aber dennoch bestehen und wirkten sich entsprechend negativ auf die Umsätze etwa im Einzelhandel aus.

Zudem soll laut Hoffmeister-Kraut „schnellstmöglich“ ein Sofortprogramm für die weitgehend geschlossene Gastronomie und Hotellerie auf den Weg gebracht werden. „Unser Gastgewerbe leidet massiv unter der Krise. Es bedarf hier besonderer Unterstützung, um eine Insolvenzwelle zu verhindern“, sagte sie. Deshalb werde man für Gastronomie und Hotellerie ein Sofortprogramm umsetzen. Geplant sei eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von 3000 Euro für betroffene Betriebe, die um je 2000 Euro pro Beschäftigtem erhöht werden solle.

Hoffmeister-Kraut will zudem Gespräche mit Vertretern des Schaustellergewerbes und anderen betroffenen Wirtschaftszweigen führen. Sie wünsche sich etwa für die Schausteller ein bundesweites Vorgehen, wolle aber auch mit eigenen Konzepten handlungsfähig bleiben.

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Erstellt:
6. Mai 2020, 13:38 Uhr

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