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Ministerpräsident feiert 100. Geburtstag der Waldorfschule

dpa/lsw Stuttgart. Die Waldorfschul-Bewegung hat vom deutschen Südwesten die ganze Welt erobert. Die Keimzelle entstand vor 100 Jahren in Stuttgart. Zum Geburtstag kommt ein prominenter Politiker vorbei.

Schülerinnen gehen durch die Freie Waldorfschule Uhlandshöhe. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Schülerinnen gehen durch die Freie Waldorfschule Uhlandshöhe. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) feiert heute bei einem Festakt in Stuttgart den runden Geburtstag der Waldorfschulen. Die Freie Waldorfschule auf der Uhlandshöhe ist nach eigenen Angaben mit 100 Jahren die älteste weltweit. Sie wurde anfangs vom Österreicher Rudolf Steiner (1861-1925) geleitet. Steiners Lehre steht für die Orientierung des Menschen auf seine eigenen Stärken. Kretschmann, früher selbst Gymnasiallehrer, steht auf der Rednerliste.

Derzeit besuchen nach Angaben des Bundes der Freien Waldorfschulen etwa 88 000 Schüler die 245 Freien Waldorfschulen in Deutschland - weltweit gibt es rund 1150. Im Südwesten sind es um die 60.

Die klassischen Fächer wie Mathe, Deutsch oder Geografie unterrichtet in der Waldorfschule bis zur achten Klasse in der Regel ein einziger Lehrer. Es gibt kein Sitzenbleiben und keine Noten - außer bei den staatlichen Abschlussprüfungen. Auch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) sowie Vertreter der Schule und des Bundes der Freien Waldorfschulen würdigen das Jubiläum der alternativen Schulform. Kretschmanns und Kuhns Parteifreund, der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, gehört zu den prominentesten Absolventen einer Waldorfschule.

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Erstellt:
7. September 2019, 01:37 Uhr

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