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Misslungene Sanierung: Geislinger Gymnasium soll erhalten

dpa/lsw Geislingen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) setzt sich für den Erhalt des Michelberg-Gymnasiums in Geislingen (Kreis Göppingen). Nach der Sanierung der Schule hatten Fachleute im vergangenen Jahr Mängel festgestellt - etwa beim Brandschutz und der Heizungs- und Lüftungstechnik. Allein die Baukosten für eine Sanierung oder einen Abbruch und Neubau kosteten je nach Variante 25 Millionen bis 36,7 Millionen Euro, wie es Ende Januar in einer Mitteilung der Stadt hieß. Für die Stadt sei beides nicht zu stemmen.

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg, spricht im Landtag. Foto: Tom Weller/dpa

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg, spricht im Landtag. Foto: Tom Weller/dpa

Das Gymnasium dürfe jedoch nicht voreilig zur Disposition gestellt werden, teilte Eisenmann am Dienstag nach einem Treffen mit Oberbürgermeister Frank Dehmer (parteilos) mit. Die Stadt werde nun zunächst ein Trägerkonzept für die Schule vorlegen und dazu auch die Gemeinden im Umland und den Landkreis einbeziehen.

Das Kultusministerium werde sich bei allen dann anstehenden Schritten konstruktiv einbringen. Die finanzielle Schieflage der Stadt dürfe nicht zulasten der etwa 600 Schülerinnen und Schüler gehen. „Ich kann für das Land zusagen, dass wir Geislingen dabei nicht hängen lassen und organisatorische und gegebenenfalls auch finanzielle Unterstützung leisten werden“, sagte Eisenmann.

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Erstellt:
11. Februar 2020, 15:46 Uhr

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