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Mit Tritten malträtiert: Verteidiger fordert Freispruch

dpa/lsw Heidelberg. Im Prozess um einen brutalen Angriff auf einen 36-jährigen Heidelberger hat einer der Verteidiger Freispruch für seinen Mandanten gefordert. Dem Angeklagten sei keine aktive Beteiligung nachzuweisen, sagte der Anwalt am Freitag vor dem Landgericht Heidelberg. Für einen weiteren Angeklagten schlug dessen Rechtsanwältin eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung vor. Die Plädoyers der Verteidiger von zwei weiteren Angeklagten - darunter der mutmaßliche Haupttäter - wurden im Anschluss erwartet.

Das Justizzentrum in Heidelberg. Foto: Uli Deck/Archivbild

Das Justizzentrum in Heidelberg. Foto: Uli Deck/Archivbild

Die Angeklagten sollen im Sommer 2018 nach einem Streit aus nichtigem Anlass dem auf den Boden liegenden Mann mehrfach auf den Kopf getreten haben. Das Opfer entkam dem Tod nur knapp. Der Mann hat derzeit sieben Metallplatten im Kopf, von denen sechs wieder herausoperiert werden müssen.

Die Staatsanwaltschaft hatte für einen geständigen jungen Mann sechs Jahre Haft gefordert. Für vier Jahre und zehn Monate soll aus Sicht der Anklage ein Mittäter hinter Gitter. Zwei andere junge Männer sollen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft jeweils zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Urteil wurde am Nachmittag erwartet.

Auf der Anklagebank saßen zunächst acht junge Männer. In vier Fällen wurde das Verfahren unter anderem wegen Geringfügigkeit eingestellt.

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Erstellt:
28. Juni 2019, 12:22 Uhr

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