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Morde in Endingen und Kufstein: Prozessbeginn im März

dpa Innsbruck. Ein bereits wegen Mordes an einer 27-Jährigen vom Landgericht Freiburg verurteilter Fernfahrer muss sich nun auch in Österreich verantworten. Das Landgericht Innsbruck bestätigte am Mittwoch, dass der Mordprozess gegen den 43 Jahre alten Rumänen am 24. März beginne. Der Mann soll im Januar 2014 in Kufstein eine französische Austauschstudentin (20) umgebracht haben.

Eine Bronzestatue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Eine Bronzestatue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

2017 wurde der Rumäne in Deutschland verhaftet, weil er in Endingen (Baden-Württemberg) am 6. November 2016 eine Joggerin vergewaltigt und getötet hatte. Durch DNA-Spuren konnte dann die Verbindung zum österreichischen Fall hergestellt werden. Im Dezember 2017 wurde der Mann vom Landgericht Freiburg zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Der Fall beschäftigt aber weiterhin die deutsche Justiz: Über die vorgesehene Sicherungsverwahrung muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs neu verhandelt werden. Die noch ausstehende Verhandlung soll nach dem Prozess in Innsbruck stattfinden, teilte das Landgericht Freiburg am Mittwoch mit.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 16:17 Uhr

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