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Motiv des jungen Kälberkäufers weiter unklar

dpa/lsw Konstanz. Das Motiv des Jugendlichen, der 40 Kälber gekauft hat, bleibt weiter rätselhaft. Der 17-Jährige habe bisher keine schlüssigen Angaben zu den Hintergründen gemacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die Kälber waren am vergangenen Samstag mit einem Tiertransport aus Niedersachsen auf einen leerstehenden Hof nahe Konstanz geliefert worden.

Das Blaulicht auf einem Streifenwagen leuchtet. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Das Blaulicht auf einem Streifenwagen leuchtet. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Der junge Mann hatte die Tiere zum Preis von 1500 Euro über ein Internet-Kleinanzeigenportal gekauft. Der „Bild“-Zeitung (Mittwoch) sagte er, er habe die Kälber großziehen wollen: „Rinder sind meine Lieblingstiere.“

Zeugen waren nach Angaben der Polizei auf die Tiere aufmerksam geworden, die ohne Wasser, Milch und Futter untergebracht waren. Die Beamten fanden auf dem Gelände zwei tote Kälber, acht weitere mussten wegen ihres schlechten Gesundheitszustands eingeschläfert werden. Die übrigen Tiere werden der Staatsanwaltschaft zufolge auf einem Hof im Kreis Konstanz aufgepäppelt. Sobald sie wieder gesund sind, sollen sie verkauft werden. Vom Erlös sollen die entstandenen Kosten bezahlt werden.

Sowohl gegen den 17-Jährigen als auch gegen den mutmaßlichen Händler sowie den Spediteur der Tiere ermitteln die Behörden wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.

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Erstellt:
20. November 2019, 16:02 Uhr

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