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Nabu: Streuobstwiesen schützen und Steinkäuze retten

dpa/lsw Stuttgart. Zum Internationalen Tag der Artenvielfalt hat der Naturschutzbund (Nabu) dazu aufgerufen, Streuobstwiesen und Steinkäuze besser zu schützen. Die Landesregierung müsse das Artenschutzgesetz zügig verabschieden, forderte der Landesvorsitzende Johannes Enssle am Mittwoch. Es soll Streuobstwiesen besser vor Bebauung schützen und ihre Pflege besser fördern. Die von der grün-schwarzen Landesregierung geplante Gesetzesnovelle wurde durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ angefacht.

Äpfel liegen neben dem Stamm eines Baumes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Äpfel liegen neben dem Stamm eines Baumes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Laut Nabu gehen die Streuobstflächen in Baden-Württemberg dramatisch zurück. Im Jahr 2018 gab es Studien der Uni Hohenheim zufolge 7,1 Millionen Hochstammbäume. 1965 waren es noch 18 Millionen. Nach Angaben des Verbands gefährdet das auch den Lebensraum der Steinkäuze. Wie Fledermäuse und andere Vögel nutzen sie die Baumhöhlen als Wohnraum.

Von der einst häufigen Eulenart in Baden-Württemberg leben heute rund 650 Brutpaare im Südwesten. Etwa in der Bodenseeregion ist der Steinkauz ganz verschwunden. Der Nabu bemüht sich beispielsweise mit Nisthilfen um seine Wiederansiedlung.

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Erstellt:
20. Mai 2020, 13:29 Uhr

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