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Mehrere tausend Narren bei Bauernfastnacht in Südbaden

dpa/lsw Weil am Rhein. Vier Tage nach Aschermittwoch haben Narren in Südbaden an der Grenze zur Schweiz den Höhepunkt der diesjährigen Bauernfastnacht gefeiert. Zu Straßenumzügen am Sonntag in Weil am Rhein, im benachbarten Lörrach sowie in Sulzburg im Markgräflerland kamen nach Angaben der Veranstalter bei sonnigem Wetter mehrere tausend Narren sowie Zehntausende Zuschauer. Den größten Umzug gab es den Angaben zufolge in Weil am Rhein. Dort beteiligten sich laut Veranstalter, ähnlich wie bereits in den Vorjahren, rund 3500 Narren aus mehr als 120 Zünften aus ganz Baden-Württemberg.

Narren aus Weil am Rhein beschmeißen beim Umzug in Waggis-Verkleidung Zuschauer mit Konfetti. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Narren aus Weil am Rhein beschmeißen beim Umzug in Waggis-Verkleidung Zuschauer mit Konfetti. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Das neuartige Coronavirus hatte die närrischen Großveranstaltungen zunächst infrage gestellt. Nach Rücksprache mit den Behörden entschieden die Narren aber, die Bauernfastnacht wie gewohnt zu feiern, wie ein Sprecher sagte. Im benachbarten Basel ist die Fastnacht, die Montagfrüh mit dem „Morgestraich“ beginnen sollte, nach Coronavirus-Befürchtungen dieses Jahr staatlich verboten worden.

Das Narrentreiben im südlichen Baden-Württemberg ist das letzte Aufbäumen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht vor der Fastenzeit. Die Narren entlang der deutsch-schweizerischen Grenze feiern erst nach dem Aschermittwoch, weil sie sich an einem älteren Kalender orientieren und somit närrische Nachzügler sind.

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Erstellt:
1. März 2020, 02:19 Uhr

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