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Narren stürmen Neues Schloss in Stuttgart

dpa/lsw Stuttgart/Konstanz. Am heutigen Donnerstag beginnt mit dem „Schmotzigen Dunschtig“ die heiße Phase der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Einen Tag zuvor stürmen die Narren bereits das Neue Schloss in Stuttgart - und feiern mit Ministerpräsident Kretschmann.

Verkleidete Narren bei einem Faschingsumzug durch die Stuttgarter Innenstadt. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Verkleidete Narren bei einem Faschingsumzug durch die Stuttgarter Innenstadt. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Um eine Minute nach zwölf Uhr empfängt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) heute die Narren in Stuttgart. Dabei wird die „Fasnet“ ausgerufen, das Neue Schloss gestürmt und miteinander gefeiert. Angeführt wird der Zug der rund 200 Narren der schwäbischen und alemannischen Zünfte von der Musikkapelle Latschari-Musik der Narrenzunft Rheinfelden. Der närrische Staatsempfang ist kurz vor dem „Schmotzigen Dunschtig“, der einer der Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fastnacht ist und an dem die Zünfte in vielen Gemeinden die Rathäuser stürmen.

In manchen Orten am Bodensee und in Oberschwaben starten die Narren zudem am Mittwochabend bereits in die närrische Woche: In Aulendorf (Kreis Ravensburg) beginnt die heiße Phase der Fastnacht mit einer „Maskenbeschwörung“. Bei dem Schauspiel sollen die Aulendorfer Originalmasken, die der Legende nach am vorherigen Aschermittwoch verbannt wurden, wieder befreit werden. In Konstanz dagegen kommen zahlreiche Vereine, Zünfte und Vereinigungen zum traditionellen „Butzenlauf“ durch die Altstadt zusammen. Und im nahegelegenen Radolfzell ziehen die Narren beim Hemdglonker-Umzug durch die Stadt - auf dem Kopf eine Schlafmütze, gekleidet in weiße Nachthemden.

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Erstellt:
19. Februar 2020, 03:05 Uhr

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