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Narren verabschieden sich tränenreich von der Fastnacht

dpa/lsw Freiburg. Da flossen sogar Tränen: Mit großem Wehklagen und zahlreichen Bräuchen haben die Narren im Südwesten am Aschermittwoch Abschied von der Fastnacht genommen. In Freiburg beispielsweise wuschen Mitglieder der „Zunft der Fuhrleute“ mit Eimer und Bürste vor dem Rathaus ihre Geldbeutel aus. Anschließend wurden die Portemonnaies, die sich während der Narrenzeit vollständig geleert haben, zum Trocknen an eine Wäscheleine gehängt - damit sie sich bis zur nächsten Saison möglichst schnell wieder füllen können. Dabei musste auch so manche Träne mit einem großen Taschentuch abgetupft werden.

Ein Mitglied der Freiburger „Zunft der Fuhrleute“ wäscht vor dem Rathaus seinen Geldbeutel. Foto: Patrick Seeger/dpa

Ein Mitglied der Freiburger „Zunft der Fuhrleute“ wäscht vor dem Rathaus seinen Geldbeutel. Foto: Patrick Seeger/dpa

Auch in Wolfach, Furtwangen, Rottenburg und anderen Städten begehen die Narren traditionell mit ähnlichen Bräuchen das Ende der Fastnacht. Einige Zünfte treffen sich am Aschermittwoch auch zu einem Trauerumtrunk oder zum Schnecken- oder Fischessen. In anderen Hochburgen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht geben die Narren an diesem Tag auch die Schlüssel der Rathäuser zurück und fällen Narrenbäume. In vielen Orten wird die Fastnacht zudem in Form einer Stroh-Hexe verbrannt, ertränkt oder vergraben.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 15:56 Uhr

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