Nasses Vergnügen bei Wasserspielen

Reger Volksfestbetrieb mit Vergnügungspark beim Sommernachtsfest am Waldsee

Zum Auftakt des diesjährigen Waldseefestes in Fornsbach war wieder Gaudi und Mitmachfieber angesagt. Die Aufgaben für den Triathlon hatten es in sich, denn es galt für die zwölf Teams gleich drei Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Spaß im Waldsee: Die Aufgabe bestand darin, Gummistiefel mit Wasser zu füllen und dann gekonnt in Becher auszuleeren. Fotos: J. Fiedler

© Jörg Fiedler

Spaß im Waldsee: Die Aufgabe bestand darin, Gummistiefel mit Wasser zu füllen und dann gekonnt in Becher auszuleeren. Fotos: J. Fiedler

Von Petra Neumann

MURRHARDT/FORNSBACH. Erfreulicherweise, so Moderator Mario Brenner, hätten sich dieses Mal so viele Teams wie selten angemeldet: AH Fornsbach 1: Rolf Krawtschuk und Jürgen Huber; AH Fornsbach 2: Eberhard Hauke und Martin Weller; JuZe Murrhardt: Niko Noller und Henrik Neth; Hustlers United: Tim Neidhardt und Pasquale Bischof; Team: Tim Gabarek und Edward Scherenhand; Badenpower: Alex Neidhardt, Marco Gruner; Papas: Daniel Erb und Jürgen Fürstenau; Wasserratten: Loreen und Madeline Fürstenau; Team Baywatch: Thomas Benz und Harald Schneider; Seepferdchen: Karin Keis und Sonja Elbert; Müller & Co: Hartmut Kugler und Thomas Frosch.

Nach der Eröffnung des Festes gab es erst mal eine pfundige Einstimmung mit Marschmusik und Bier. Natürlich war das Ufer des Sees an der Wettkampfstelle von fröhlichen Spaßvögeln besetzt, die die Teilnehmer anfeuerten. Es traten immer zwei Teams nicht nur gegeneinander an, auch die knapp bemessene Zeit zeigte sich als Gegner. Allein schon die erste Aufgabe hatte es in sich. Ein Partner musste mit Gummistiefeln ins kühle Nass steigen, um dieselben zu füllen und dann das Seewasser in vorbereitete Becher gießen – natürlich ohne die Hilfe der Hände. In der Kürze der Zeit hatten die Teams manche Technik ausprobiert und so manche äußerst grazile Haltung den Zuschauern präsentiert.

Die zweite Aufgabe wurde zur Herausforderung. Es galt, sechs leere Flaschenkisten auf einem Brett im Wasser aufzustapeln und mit diesem Turm einen kleinen Slalom rund um vier Bojen abzuschreiten. Damit nicht genug, die Gegner mussten mit altmodischen Feuerspritzen das „Kistenhaus“ zu Fall bringen, das natürlich schön heil an Land gebracht werden sollte. Wenn das Gebilde einzustürzen drohte, so konnten die Kämpfer es wieder aufstellen oder mit verminderter Zahl ans sichere Ufer gelangen. Auch hier galt: Hände weg und bitte nicht mogeln. Doch dies war leichter gesagt als getan, denn die schlüpfrigen Objekte reizten zum Verbotenen.

Kein Auge

bleibt trocken

Aber Moderator Mario Brenner kannte kein Pardon, hatte dafür aber manch witzigen Spruch auf dem Kasten. Zum Schluss galt es, mit Plastikhüten – die große Sieblöcher aufwiesen – bunte Bälle zu sammeln. Das Dumme war nur: die verflixten Kugeln schwammen immer weg, sobald sich jemand ihnen näherte. Der Partner durfte einen zufällig gecatchten Ball an Land bringen, das war allerdings nur möglich, wenn man untertauchte und schnell hochschoss. Bei diesen Spielen, bei denen weder die Kleidung der Spieler noch die Augen der Zuschauer trocken blieben, gab es eigentlich keine Verlierer, denn jeder hatte seinen Spaß, egal, ob beim Zuschauen oder Mitmachen.

Die ersten drei Plätze Info
Bei diesem Spiel sollten Bälle mit dem Wassereimer gesammelt werden.

© Jörg Fiedler

Bei diesem Spiel sollten Bälle mit dem Wassereimer gesammelt werden.

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Erstellt:
6. August 2018, 06:00 Uhr

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