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Nationalstürmer Waldschmidt operiert: Ausfallzeit noch offen

dpa . Die Ausfallzeit von Fußball-Nationalstürmer Luca Waldschmidt ist auch nach einer Operation seiner Mittelgesichtsfraktur ungewiss. Der Eingriff am Montag sei „erfolgreich“ verlaufen, teilte sein Club SC Freiburg zwar mit. Doch erst nach weiteren Untersuchungen der Verletzungen am rechten Knie und Sprunggelenk soll in den kommenden Tagen eine Diagnose folgen, wie lange der 23-Jährige pausieren muss.

Deutschlands Luca Waldschmidt fasst sich ins Gesicht. Foto: Federico Gambarini/dpa

Deutschlands Luca Waldschmidt fasst sich ins Gesicht. Foto: Federico Gambarini/dpa

Voraussichtlich bis Mittwoch wird Waldschmidt in der Freiburger Universitätsklinik bleiben. Der Angreifer hatte am Samstag im EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland (4:0) auch eine Gehirnerschütterung erlitten.

„Es hat uns alle betroffen gemacht, die Vielfältigkeit der Verletzung“, sagte Bundestrainer Joachim Löw am Montag in Frankfurt. Die OP am Gesicht sei das Erste gewesen, was gemacht werden musste. Möglicherweise sei noch ein Band im Fuß in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte Löw und hofft auf eine baldige Rückkehr des Stürmers: „Es ist bitter für ihn und für uns. Er hat seine große Stärke im Abschluss. Wenn er zum Abschluss kommt, trifft er auch die Kiste.“

Waldschmidt war bei seinem dritten Einsatz im Nationaltrikot wenige Minuten nach seiner Einwechslung in der Schlussphase mit Gäste-Torhüter Alexander Gutor zusammengeprallt und ist nun auch für das abschließende Qualifikationsspiel gegen Nordirland keine Option. „Es war sehr schade für ihn. Er war gerade auf dem Platz und hatte den Ehrgeiz, etwas zu zeigen“, sagte Löw und kündigte an, den Kontakt mit Waldschmidt zu halten. Für die Freiburger Profis von Trainer Christian Streich geht es am Samstag in der Bundesliga mit einem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen weiter.

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Erstellt:
18. November 2019, 14:45 Uhr

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