Neue Corona-Regeln im Südwesten in Kraft getreten

dpa/lsw Stuttgart. Die Landesregierung hat die Testpflicht für Beschäftigte von Unternehmen verschärft. Zugleich gibt es Lockerungen für größere Veranstaltungen - davon profitieren etwa Fußballspiele.

Ein Patient lässt vor einer Arztpraxis einen Abstrich für einen Corona-Test machen. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild

Ein Patient lässt vor einer Arztpraxis einen Abstrich für einen Corona-Test machen. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild

Im Südwesten sind an diesem Freitag neue Corona-Regeln in Kraft getreten. Für ungeimpfte Beschäftigte in Unternehmen mit Publikumsverkehr sieht die Corona-Verordnung des Landes künftig eine verschärfte Testpflicht vor.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa in der Gastronomie oder in Friseursalons müssen sich zweimal wöchentlich auf das Coronavirus testen lassen, Geimpfte und genesene Beschäftigte sind von dieser Pflicht befreit. Bisher galt eine solche Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte mit Außenkontakt nur dann, wenn sich die Corona-Lage im Südwesten deutlich verschärft.

Zudem tritt das sogenannte 2G-Optionsmodell in Kraft, das es in einigen Bundesländern schon länger gibt. Dadurch fallen bei größeren Veranstaltungen die Maskenpflicht und Abstandsregeln weg, wenn nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind. Auch volle Säle und Fußballstadien kann es so wieder geben. Bisher galt eine Obergrenze für Großveranstaltungen von maximal 25.000 Besuchern unter 3G-Bedingungen.

Eine weitere Änderung betrifft die Kontaktnachverfolgung mit Smartphone-Apps. Wer im Restaurant oder Freizeitpark seine Daten hinterlegt, kann das ab sofort nicht nur mit der sogenannten Luca-App tun, sondern darf auch auf die Corona-Warn-App oder vergleichbare Anwendungen zurückgreifen, wie die Landesregierung zur neuen Verordnung erklärte.

© dpa-infocom, dpa:211015-99-603954/3

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Erstellt:
15. Oktober 2021, 07:23 Uhr

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