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Neue Methode für Krebspatientinnen

Rems-Murr-Klinik Schorndorf bietet in mikrochirurgischem Verfahren Brustaufbau mit Eigengewebe nach Operation

Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe der Rems-Murr-Kliniken Hans-Joachim Strittmatter im Beratungsgespräch zum Brustaufbau nach einer Krebsoperation. Foto: Rems-Murr-Kliniken

Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe der Rems-Murr-Kliniken Hans-Joachim Strittmatter im Beratungsgespräch zum Brustaufbau nach einer Krebsoperation. Foto: Rems-Murr-Kliniken

SCHORNDORF (pm). Mit jährlich über 69000 Neuerkrankungen ist Brustkrebs in Deutschland die häufigste Krebsart bei Frauen – Tendenz steigend. Dank verbesserter Früherkennung, umfangreicher Therapie und interdisziplinärer Betreuung in spezialisierten Brustzentren sind die meisten Erkrankungen heilbar, sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Wenn im Rahmen der Behandlung eine Brustentfernung (Mastektomie) unumgänglich ist, bietet die plastisch-rekonstruktive Brustchirurgie unterschiedliche Möglichkeiten, um die körperliche Integrität betroffener Frauen wiederherzustellen und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen.

Der Brustwiederaufbau mit Eigengewebe ist laut einer Pressemitteilung der Rems-Murr-Kliniken ein bewährtes wenngleich anspruchsvolles Verfahren, das nun an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf angeboten wird. Dazu kooperiert das Brustzentrum Rems-Murr mit dem niedergelassenen Plastischen und Ästhetischen Chirurgen Steffen Baumeister, der ein erfahrener Spezialist auf diesem Gebiet ist.

Obwohl bei der Brustkrebstherapie überwiegend brusterhaltend operiert wird, ist bei rund einem Drittel der von Brustkrebs betroffenen Frauen eine Brustentfernung notwendig. Liegt eine genetische Veränderung vor, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einhergeht, kann eine vorsorgliche Brustentfernung sinnvoll sein. Dieser Fall, der besonders durch Schauspielerin Angelina Jolie bekannt wurde, ist dennoch weitaus seltener: Etwa fünf bis zehn Prozent der Brustkrebserkrankungen sind erblich bedingt. Nach einer Brustentfernung kann die Brust oder können beide Brüste mit verschiedenen Operationstechniken sofort oder später wiederaufgebaut werden. Dabei wird entweder ein Implantat oder körpereigenes Gewebe verwendet.

Steffen Baumeister, Chirurg und Brustrekonstruktionsspezialist, bietet nun im Brustzentrum Rems-Murr am Standort Schorndorf die Methode an, bei der körpereigenes Gewebe des Rückens oder des Bauches entnommen, in Brustform modelliert und mit mikrochirurgischen Verfahren erneut an Blutgefäße der Brustregion angeschlossen wird. Das Verfahren führt zu natürlichen und dauerhaft stabilen Ergebnissen. Die Risiken von körperfremdem Material – etwa Abwehrreaktionen oder Prothesenwechsel – entfallen. Auch das natürliche Organgefühl kann durch diese Art der Rekonstruktion gewahrt werden. Das in Schorndorf dafür eingesetzte Operationsmikroskop ist Marktführer für diese spezielle Brustchirurgie.

Das Brustzentrum Rems-Murr besteht aus dem nach den Vorgaben der deutschen Krebsgesellschaften zertifizierten Brustkrebszentrum Winnenden und dem Brustzentrum Schorndorf. Hier kann das erfahrene Team rund um den Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe der Rems-Murr-Kliniken, Hans-Joachim Strittmatter, dank der dazugewonnenen Kompetenzen von Professor Baumeister die Patientinnen der Rems-Murr-Kliniken noch optimaler versorgen und wird seinem Anspruch gerecht, eine bestmögliche Rundumversorgung anzubieten.

Weitere Informationen zu den Rems- Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de.

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Erstellt:
17. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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