Neue Pfarrerin in Backnang für die Familienarbeit

Die neue Pfarrerin Ute Bögel bringt viel pädagogische Erfahrung in den Kirchenbezirk Backnang mit.

Ute Bögel wurde von Rainer Köpf (rechts) in das Amt eingeführt. Diakon Friedemann Heinritz und Pfarrer Martin Trugenberger (von links) gratulierten. Foto: privat

Ute Bögel wurde von Rainer Köpf (rechts) in das Amt eingeführt. Diakon Friedemann Heinritz und Pfarrer Martin Trugenberger (von links) gratulierten. Foto: privat

Backnang. Am vergangenen Sonntag wurde Pfarrerin Ute Bögel in ihr neues Amt als Pfarrerin für Familienarbeit im Kirchenbezirk Backnang eingeführt. In der Stiftskirche verpflichtete Dekan Rainer Köpf die neue Geistliche für ihr Amt.

Im neuen Pfarrplan 2030 werden nicht nur Pfarrstellen eingespart. Jeder Kirchenbezirk bekommt auch eine zusätzliche neue „Transformationspfarrstelle“, die mit einer Pfarrperson besetzt werden kann. Mit dieser zeitlich auf sechs Jahre befristeten Stelle sollen die Veränderungsprozesse innerhalb von Kirche und Gesellschaft aktiv begleitet werden. Für die Dekanatsverantwortlichen war es bei der Profilierung dieser Stelle wichtig, dass mit ihr nicht nur Vertretungsdienste in den Gemeinden geleistet werden, sondern die Familienarbeit im Kirchenbezirk unterstützt werden soll.

Im Kindergottesdienst und bei Konfi3 ist Ute Bögel besonders engagiert

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Pfarrerin Ute Bögel hat sich auf die Stelle beworben, weil sie vom pädagogischen Profil der Aufgabenbeschreibung angesprochen war. Ute Bögel stammt aus dem Allgäu und wurde in der evangelischen Diaspora groß. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr hat sie mit dem Studium der evangelischen Theologie in Tübingen begonnen. Ihr Ausbildungsvikariat absolvierte sie in Rottenacker an der Donau. Von Anfang an bildete das Engagement im Kindergottesdienst und bei Konfi3 einen Schwerpunkt ihrer Arbeit, auch in ihrem Gemeindepfarrdienst in Nellmersbach und Zazenhausen. Beim Württembergischen Landesverband für Kindergottesdienst hat sie zahlreiche Modelle für die Arbeit mit Kindern entwickelt. Die letzten Jahre hatte sie eine geteilte Stelle. Einerseits begleitete sie Gäste im Einkehrhaus Urach, andererseits war sie in der württembergischen Vikarsausbildung tätig. In Backnang wird sie einen 50-prozentigen Dienstauftrag wahrnehmen.

Dekan Rainer Köpf sagte bei der Einsetzung, dass es bei dieser Pfarrstelle darum gehe, „Kinder stark zu machen durch die Kraft des Glaubens“. Dieter Handel, Vorsitzender der Bezirkssynode, erinnerte daran, dass mit der Einführung dieser Stelle auf den gesellschaftlichen Abbruch kirchlicher Traditionen reagiert werde. Bezirksjugendpfarrer Dietmar Schuster aus Auenwald wünschte ein „gutes Empfangen und Weitergeben der Liebe Gottes.“ pm

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Erstellt:
22. Januar 2026, 11:30 Uhr

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