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Neue Runde im Streit zwischen Prevent und Daimler

dpa/lsw Stuttgart. Der Schadenersatz-Streit um die Lieferung von Sitzbezügen zwischen dem Zulieferer Prevent und dem Autobauer Daimler zieht sich weiter hin. Das Stuttgarter Landgericht zweifelte am Donnerstag erneut die Höhe des von dem Zulieferer geltend gemachten Schadens von angeblich gut 40 Millionen Euro gegen den Autohersteller an. Dieser sei nicht nachvollziehbar, sagte der Richter. Die Entscheidung soll am 11. Juli verkündet werden.

Landgericht Stuttgart. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Landgericht Stuttgart. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Das Unternehmen hatte Daimler bis 2014 mit Sitzbezügen beliefert und wirft dem Autobauer vor, den Liefervertrag unrechtmäßig beendet zu haben, kurz nachdem neue Konditionen vereinbart worden waren. Daimler wiederum wirft dem Zulieferer vor, diese neuen Konditionen mit der unrechtmäßigen Androhung eines Lieferstopps erzwungen zu haben. Die Klage sei unbegründet.

Ein vom Gericht vorgeschlagener Vergleich war in der Vergangenheit nicht zustande gekommen. Die Zivilkammer hatte angeregt, dass Daimler gut 5 Millionen Euro an Prevent zahlt und der Zulieferer im Gegenzug den Großteil der Gerichtskosten trägt.

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Erstellt:
23. Mai 2019, 19:18 Uhr

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