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Neuer Urnenpark auf dem Waldfriedhof

Stadt Backnang reagiert auf große Nachfrage.

Die Stadt Backnang lässt auf dem Waldfriedhof einen Urnenpark anlegen. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Die Stadt Backnang lässt auf dem Waldfriedhof einen Urnenpark anlegen. Foto: A. Becher

BACKNANG (kf). Die Stadt Backnang reagiert auf den Trend zur Feuerbestattung und legt nun auch auf dem Waldfriedhof einen sogenannten Urnenpark an. Die neue Anlage bietet Platz für insgesamt 60 Urnen und soll bis zum Frühjahr 2021 fertig sein. Die Kostenschätzung liegt bei 230000 Euro. Bei Bedarf kann der Urnenpark zu einem späteren Zeitpunkt noch erweitert werden. Wie Erster Bürgermeister Siegfried Janocha im Gemeinderat erklärte, steigt die Zahl der Urnenbestattungen in Backnang von Jahr zu Jahr, gleichzeitig wünschen sich immer mehr Angehörige eine Bestattungsform, die keine Grabpflege erfordert. In dem neuen Urnenpark werden zwei Grabformen zur Wahl stehen: Einzelgräber mit jeweils eigenem, einheitlich gestaltetem Gedenkstein und Gemeinschaftsgräber, bei denen die Namen der Verstorbenen zentral angebracht werden, zum Beispiel an einer Stele oder einem Findling. Der Urnenpark wird von den Friedhofsgärtnern gepflegt, mit einer einmaligen Nutzungsgebühr von zurzeit 2200 Euro sind alle Kosten für 20 Jahre abgedeckt. Sogar der Grabstein ist schon mit dabei. Zum Vergleich: Ein normales Urnenwahlgrab kostet 880 Euro für 20 Jahre, die Kosten für Grabstein und Grabpflege kommen allerdings noch dazu. Daneben gibt es auf dem Waldfriedhof auch Baum- und Wiesengräber. Auf dem Stadtfriedhof gibt es bereits seit fünf Jahren einen solchen Urnenpark und die Nachfrage ist so groß, dass er bereits zum zweiten Mal erweitert werden muss. Deshalb will die Stadt diese Bestattungsform nun auch auf dem Waldfriedhof anbieten. Angelegt wird der Urnenpark an zentraler Stelle, ursprünglich waren dort Reihengräber vorgesehen. In die neue Parkanlage mit geschwungenen Wegen, Sitzbänken und einem kleinen Feuchtbiotop werden auch 18 Kindergräber integriert, da das bestehende Kindergräberfeld fast vollständig belegt ist.

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Erstellt:
3. Juli 2020, 06:00 Uhr

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