Im Amsterdamer Rijksmuseum
Neues Rembrandt-Gemälde aus dem Jahr 1633 entdeckt
Sensation im Rijksmuseum: Ein bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde aus dem Jahr 1633 wurde entdeckt. Welche Technik half, die Echtheit zu bestätigen?
© IMAGO/ANP/IMAGO/Koen van Weel
Das Werk zeigt, wie der Erzengel Gabriel dem Priester Zacharias die Geburt seines Sohnes Johannes des Täufers ankündigt.
Von red/AFP
Kunstexperten des Rijksmuseum in Amsterdam haben ein bisher unbekanntes Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt entdeckt. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler die Echtheit des Werks „Vision von Zacharias im Tempel“ aus dem Jahr 1633 bestätigen können. Es sei dem Museum kürzlich aus einer Privatsammlung zur Untersuchung übergeben worden.
„Materialanalysen, stilistische und thematische Ähnlichkeiten, von Rembrandt vorgenommene Änderungen und die gesamte Qualität des Gemäldes stützen alle die Schlussfolgerung, dass dieses Gemälde eine echte Arbeit von Rembrandt van Rijn ist“, erklärte das Museum.
Das Werk zeigt die biblische Szene, in der Erzengel Gabriel den Priester Zacharias aufsucht, um ihm die Botschaft zu überbringen, dass er einen Sohn haben wird, den späteren Johannes den Täufer. Gabriel selbst wird in dem Gemälde nicht dargestellt, ein Licht in der oberen rechten Ecke des Bildes deutet seine Ankunft an.
