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Notfallbetreuung soll ausgeweitet werden

dpa/lsw Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann hat eine Ausweitung der Notfallbetreuung wegen der Corona-Krise angekündigt. Die Betreuung, die bisher für Schüler bis zur sechsten Klasse gilt, soll künftig auch für Siebtklässler zur Verfügung stehen, wie die CDU-Politikerin am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in Stuttgart sagte. Die Betreuung soll auch stärker geöffnet werden für Menschen, die jetzt wieder die Arbeit aufnehmen und Präsenzpflicht haben, etwa im Handel und im Dienstleistungsbereich. Auch Alleinerziehende wolle man berücksichtigen. Wenn sich das wirtschaftliche Leben öffne, werde man auch die Betreuung ausweiten müssen. Trotzdem werde man ganz viele Kinder nicht betreuen können.

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Bislang dürfen Eltern mit Berufen in Schlüsselbereichen wie Medizin oder Polizei ihre Kinder in eine Notfallbetreuung geben.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich Mittwoch darauf verständigt, dass kleine und mittlere Geschäfte ab nächster Woche wieder öffnen dürfen. Schulen sollen für einige Jahrgänge ab dem 4. Mai wieder ihren Betrieb aufnehmen. Die wegen der Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen wurden bis mindestens 3. Mai verlängert.

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Erstellt:
16. April 2020, 13:39 Uhr

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