Notlandung bei Dauchingen: 64-jähriger Pilot leicht verletzt

dpa/lsw Dauchingen. Ein Ehepaar stürzt mit einer Propellermaschine im Schwarzwald ab. Der Grund ist zunächst unklar. Der Pilot wird leicht verletzt.

Bei der Notlandung einer einmotorigen Propellermaschine im Schwarzwald-Baar-Kreis ist der 64 Jahre alte Pilot leicht verletzt worden. Die genaue Unfallursache sei weiterhin unklar, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. In etwa 3000 Metern Höhe sei am Samstag vermutlich infolge technischer Probleme der Treibstoffdruck abgefallen, hatte die Polizei zunächst mitgeteilt. Experten der Bundesstelle für Fluguntersuchungen hatten nach dem Unglück die Ermittlungen aufgenommen. Wann die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. „Das kann Wochen dauern.“

Der Mann war auf einer Freifläche zwischen Dauchingen und Weilersbach gelandet. Das vordere Rad des Fahrwerks war bei dem Absturz abgebrochen, der Propeller hatte sich in den Boden gegraben und war gleichfalls abgebrochen. Die Maschine war schließlich mit beiden Tragflächen unsanft auf dem Boden aufgekommen. Es entstand ein Totalschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro. Aus dem Flugzeug liefen ungefähr 100 Liter Treibstoff aus. Der verunreinigte Boden musste abgetragen werden. Die Ehefrau des Piloten, die mit an Bord war, blieb unverletzt. Das Paar war gegen 10.56 Uhr in Rottweil gestartet - und nur gut zehn Minuten später abgestürzt.

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Erstellt:
10. Oktober 2020, 17:07 Uhr

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