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Nun mehr Haftplätze in Abschiebegefängnis in Pforzheim

dpa/lsw Heilbronn. Im Abschiebegefängnis in Pforzheim gibt es mehr Platz, um abgelehnte Asylbewerber bis zu ihrer Ausweisung in ihr Heimatland unterzubringen. Die Zahl sei erst vor wenigen Tagen von 36 auf 51 erhöht worden, teilte ein Sprecher von Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch in Stuttgart mit. Bis Mitte 2021 sollen es 80 Plätze werden.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Innenminister Thomas Strobl (CDU) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Aus der Abschiebehaftanstalt waren zuletzt weniger abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgeführt worden. 2018 befanden sich 333 Personen in der einzigen Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg. Tatsächlich abgeschoben wurden 261, also rund 78 Prozent, wie aus einer Antwort auf eine FDP-Landtagsanfrage des Innenministeriums hervorging. Im Jahr 2017 wurden noch 323 von 421 Personen, die sich in der Einrichtung über das Jahr verteilt befanden, außer Landes gebracht (76 Prozent). Darüber hatten zuvor „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ berichtet.

Im gesamten Jahr 2018 und im ersten Quartal 2019 lag die Auslastung der Einrichtung, die es seit rund drei Jahren gibt, bei knapp 90 Prozent.

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Erstellt:
5. Juni 2019, 11:15 Uhr

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