Nutzung von MS Office an Schulen: Verbraucherzentrale warnt

dpa/lsw Stuttgart. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor dem Einsatz der Office-Programme an Schulen. Die Landesregierung solle den Einsatz überdenken, da Schüler nicht nur mit einer einzelnen kommerziellen Software hauptsächlich in Berührung kommen sollten. „Werden Schülerinnen und Schüler in einer Schule auf eine Softwarelösung geprägt, widerspricht das diesem Bildungsziel und der wirtschaftlichen Selbstbestimmung“, teilte Eckhard Benner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg am Dienstag mit.

Einige Schulen dürfen demnächst in einem Pilotprojekt datenschutzkonforme Office-Programme der US-Firma Microsoft nutzen. Der Landesdatenschutzbeauftragte hatte dem Einsatz zugestimmt. Nach Angaben des Kultusministeriums nehmen 20 bis 30 Schulen teil.

Die Software hatte zuletzt immer wieder für Bedenken wegen des Datenschutzes geführt. Bei der aktuellen Version werden nach Angaben des Datenschutzbeauftragten online gespeicherte Daten auf deutschen statt ausländischen Servern festgehalten.

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24. November 2020, 17:15 Uhr

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