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Obduktion bestätigt: Mias Mörder hat sich in Zelle erhängt

dpa Frankenthal. Der Mörder von Mia hat sich in seiner Gefängniszelle erhängt - das hat die Obduktion bestätigt.

In Kandel erinnern im Dezember 2017 Blumen und Kerzen an die ermordete Mia. Foto: Andreas Arnold/dpa

In Kandel erinnern im Dezember 2017 Blumen und Kerzen an die ermordete Mia. Foto: Andreas Arnold/dpa

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal informierte am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung mit dem Polizeipräsidium Rheinpfalz über die Ergebnisse der Untersuchung der Leiche von Abdul D. Es gibt demnach keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Todesursache sei „ein zentrales Regulationsversagen infolge Erhängens“. Der aus Afghanistan stammende Abdul D. war am Donnerstag tot in der Jugendstrafanstalt Schifferstadt gefunden worden. Er war in einer Einzelzelle untergebracht.

Die Befunde des rechtsmedizinischen Instituts in Mainz seien „mit einem suizidalen Geschehen in Einklang zu bringen“, hieß es in der Mitteilung. Ein toxikologisches Zusatzgutachten werde noch erstellt.

Abdul D. hatte 2017 in Kandel seine Ex-Freundin Mia erstochen - wohl aus Eifersucht. Der Mord an der 15-Jährigen löste bundesweit Entsetzen aus. Im Streit über deutsche Flüchtlingspolitik wurde Kandel zum Reizwort. Im August 2018 wurde D. zu acht Jahren und sechs Monaten Haft nach Jugendstrafrecht verurteilt. Der Fall fachte auch die Diskussion um die Altersfeststellung junger Flüchtlinge an.

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Erstellt:
11. Oktober 2019, 13:40 Uhr

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