Öffentliche Erörterung - Einwände gegen Tesla-Fabrik

dpa Potsdam. Wegen möglicher Verfahrensfehler muss die Erörterung wiederholt werden. Umweltschützer und Anwohner haben Einwände gegen die Tesla-Fabrik in Brandenburg erhoben.

Neue Elektrofahrzeuge der Marke Tesla stehen auf dem Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Neue Elektrofahrzeuge der Marke Tesla stehen auf dem Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Die vielen Einwände gegen die Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla bei Berlin werden seit Dienstag erneut öffentlich erörtert. Das neue Online-Verfahren soll bis zum 22. November dauern.

Die Erörterung war eigentlich am 14. Oktober schon einmal abgeschlossen worden, wird aber wegen möglicher Verfahrensfehler wiederholt.

Umweltschützer, Anwohner und andere Kritiker hatten mehr als 800 Einwände gegen das Werk im brandenburgischen Grünheide erhoben. Sie sorgen sich unter anderem wegen des hohen Wasserverbrauchs in der Produktion sowie möglicher Störfälle. Die erste Erörterung hatten sie kritisiert, weil sie zu spät bekannt gemacht worden sei. Deshalb lässt das Landesumweltamt das Verfahren zur Sicherheit wiederholen.

Damit ist der Zeitplan für den Produktionsstart des Werkes unsicherer geworden. Tesla-Chef Elon Musk strebt an, dass die ersten Fahrzeuge in Grünheide spätestens im Dezember vom Band rollen. Die abschließende Genehmigung des Landes steht aber noch aus. Dafür muss die neue Online-Erörterung zuerst ausgewertet werden.

© dpa-infocom, dpa:211102-99-832304/2

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Erstellt:
2. November 2021, 13:03 Uhr

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