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Offene Kirche ruft zur Wahlwerbung in den Gemeinden auf

dpa/lsw Stuttgart. Vor der Kirchenwahl in der württembergischen Landeskirche ruft die Vereinigung Offene Kirche die Pfarrer in den Gemeinden auf, stärker für die Abstimmung am 1. Dezember zu werben. „Die Wahlbeteiligung können wir nur erhöhen, wenn wir die Kirchenmitglieder direkt ansprechen und bei Gesprächen, in Predigten und auf Festen über die Wahl informieren“, sagte die Vorsitzende der theologisch-liberalen Initiative, Erika Schlatter-Ernst, am Freitag der dpa. Vor allem die Aufgaben des Kirchenparlaments, der Landessynode, seien vielen Gläubigen nicht bekannt.

Die mehr als 90 Synodalen entscheiden nicht nur über die Verwendung der Kirchensteuern und die kirchlichen Gesetze. Sie stimmen spätestens in drei Jahren auch über einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Landesbischof Frank Otfried July ab.

Am 1. Dezember - dem 1. Advent - sind etwa 1,8 Millionen wahlberechtigte Kirchenmitglieder aufgerufen, über etwa 10 000 Kirchengemeinderäte in den 1244 Gemeinden abzustimmen, sowie über die neue Landessynode. In beiden Fällen dauert die Amtszeit sechs Jahre. Die Wahlen finden immer zusammen statt. Stimmberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag ihr 14. Lebensjahr vollendet haben.

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Erstellt:
22. November 2019, 12:07 Uhr

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