Olympia-Starterin Burkard: Fußball „über alles gestellt“

dpa Tokio. Für die deutsche Hindernisläuferin Elena Burkard ist kaum erklärbar, warum bei der Fußball-EM Zuschauer im Stadion sein dürfen und bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht. „Es ist völlig unverständlich, dass der Fußball in der Corona-Zeit über alles gestellt worden ist“, sagte die 29 Jahre alte EM-Sechste und Olympia-Starterin von der LG Farbtex Nordschwarzwald der Deutschen Presse-Agentur. „60.000 Zuschauer in London und Budapest im Stadion, leere Ränge in Tokio - wer kann das noch verstehen? Dennoch ist das Hygienekonzept alternativlos.“

Elena Burkard (l-r) aus Deutschland, Irene Sanchez-Escribano aus Spanien, Martina Merlo aus Italien, Claire Palou aus Frankreich und Alicja Konieczek aus Polen in Aktion. Foto: Andrzej Grygiel/PAP/dpa/Archivbild

Elena Burkard (l-r) aus Deutschland, Irene Sanchez-Escribano aus Spanien, Martina Merlo aus Italien, Claire Palou aus Frankreich und Alicja Konieczek aus Polen in Aktion. Foto: Andrzej Grygiel/PAP/dpa/Archivbild

Wegen des Risikos einer Ausbreitung des Coronavirus sind Zuschauer bei den Wettkämpfen in Tokio sowie nun auch an weiteren Olympia-Austragungsstätten untersagt worden.

© dpa-infocom, dpa:210710-99-330936/2

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Erstellt:
10. Juli 2021, 12:22 Uhr

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