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Papiermaschinen-Geschäft treibt Wachstum bei Voith

dpa/lsw Heidenheim. Der Technologiekonzern Voith hat den Auswirkungen der Corona-Pandemie bisher noch weitgehend entkommen können. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres erwarte man aber spürbare negative Effekte, teilte der Konzern am Dienstag mit. Bei Voith beginnt das Geschäftsjahr immer im Oktober. Auch in der Halbjahresbilanz zum Stichtag Ende März zeigten sich erste Corona-Folgen vor allem im wichtigen Markt China, aber auch schon darüber hinaus, hieß es. Trotzdem habe der Umsatz mit 2,08 Milliarden Euro leicht über dem des Vorjahres gelegen, der Gewinn legte sogar deutlich auf 23 Millionen Euro zu.

Das Logo des Maschinenbauunternehmens Voith steht auf einem Aufsteller. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Das Logo des Maschinenbauunternehmens Voith steht auf einem Aufsteller. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Während sich das Geschäft mit Papiermaschinen als Motor des Wachstums erwiesen habe, hätten die beiden übrigen Kernsparten Antriebstechnik und Wasserkraft Einbußen bei Umsatz, Auftragseingang und operativem Ergebnis verzeichnet, hieß es. Alle drei lieferten jedoch schwarze Zahlen, das noch vergleichsweise neue Digitalgeschäft hingegen wie erwartet weiterhin nicht.

An seinem Wachstumsziel hält Voith fest, traut sich angesichts der Corona-Krise derzeit aber keine Prognose zu. Man gehe davon aus, dass alle wesentlichen Kennzahlen im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2019/20 spürbar negativ von den Corona-Effekten beeinflusst würden, hieß es. Voith beschäftigt weltweit mehr als 19 000 Menschen.

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Erstellt:
9. Juni 2020, 11:13 Uhr

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