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Passionierte Fotografen ausgezeichnet

Sieger beim Blende-Wettbewerb bekommen ihre Preise – Weitere Chance in bundesweiter Finalrunde

Das Warten hat ein Ende gefunden: Die Sieger des Zeitungsleser-Fotowettbewerbs Blende 2018 stehen fest. Im technischen Betrieb unserer Zeitung konnten sie jetzt ihre Gewinne in Empfang nehmen. Rund 400 passionierte Hobbyfotografen hatten auf Regionalebene an dem Wettbewerb teilgenommen, der seit mehr als zehn Jahren auch für unsere Leser ausgelobt wird.

Blende-Gewinner bei der Preisübergabe im technischen Betrieb unserer Zeitung: Ralf Blum, Helga Höfer, Dietmar van der Linden, Adline Elser, Jan Kusche , Clara Susanna Herberts, Silas Weidner, Adrian Schoenenberg, Steffen Wihofszki, Steffen Kirschke und Ingo Müller. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Blende-Gewinner bei der Preisübergabe im technischen Betrieb unserer Zeitung: Ralf Blum, Helga Höfer, Dietmar van der Linden, Adline Elser, Jan Kusche , Clara Susanna Herberts, Silas Weidner, Adrian Schoenenberg, Steffen Wihofszki, Steffen Kirschke und Ingo Müller. Foto: A. Becher

Von Ingrid Knack

BACKNANG. Richtige Hingucker sind die Fotografien, die es zu Siegerbildern brachten. Kein Wunder, lautete doch eines der Themen im von unserer Zeitung gemeinsam mit der Prophoto GmbH veranstalteten Wettbewerb „Farbspiele“. Doch auch beim Thema „Aus der Frosch- und Vogelperspektive“ wurden viele Aufnahmen eingereicht, die eine reine Augenweide sind. Ob der vielen auszeichnungswürdigen Bilder entschied sich die Jury, bei einem Thema gleich zwei zweite und zwei dritte Preise zu vergeben. Neben den Jugendpreisen gab es obendrein Sonderpreise, die an Helga Höfer und Steffen Wihofszki, beide aus Backnang, gehen. Helga Höfers Bild zeigt Fenster der griechisch-orthodoxen Kirche in Bethlehem, Steffen Wihofszki erzählt sogar eine richtige Geschichte. Da wird eine Schnecke zum Temposünder, sie wird von einem Polizisten, einer Figur aus dem Kosmos einer HO-Modelleisenbahn, angehalten. Im Hintergrund schimmert unscharf eine Blume hervor. Bei der Gartenarbeit war Wihofszki auf die Bildidee gekommen. Nur der Polizist wurde in das sich zufällig ergebende Bild gesetzt – die fotografische Arbeit tat ihr Übriges, um ein faszinierendes Szenario zu kreieren. Da schaut man bestimmt nicht weg, wie bei so vielen Bildern, die uns tagtäglich begegnen.

BKZ-Redaktionsleiter Kornelius Fritz ging in seiner Rede bei der Preisübergabe auf unsere Sehgewohnheiten ein. „Im Alltag werden wir heute regelrecht überflutet mit Bildern. Ob auf Plakatwänden, in Schaufenstern, in der S-Bahn oder natürlich auf unseren Smartphones. Überall Bilder, immer öfter auch bewegte Bilder, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen.“ Den Bildern sei heute nirgends mehr zu entkommen. Um nicht überfordert zu werden, selektiere das Gehirn. „Einen großen Teil der Bilder, die uns im Alltag begegnen, sehen wir zwar, aber wir registrieren sie nicht mehr“, so Fritz. So hätten Studien gezeigt, dass Online-Werbung nur von rund 20 Prozent der Nutzer überhaupt wahrgenommen werde. „Das heißt, vier von fünf Personen blenden diese Bilder einfach aus und haben hinterher keinerlei Erinnerung daran.“ Bei Zeitungsanzeigen sei die Aufmerksamkeit mit rund 75 Prozent deutlich höher. „Und die Fotos im redaktionellen Teil werden hoffentlich noch intensiver wahrgenommen.“ Aber auch die Zeitung müsse die Aufmerksamkeit ihrer Leser erst einmal wecken. Das gelinge nachweislich nicht mit toll geschriebenen Texten und auch nur bedingt mit geistreichen Überschriften, sondern zuallererst mit guten Fotos. Mit Bildern, die Interesse und Neugier wecken, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und im Gedächtnis bleiben.

Unterschiedliche Gründe, warum ein Bild preiswürdig ist

Fritz gab zudem einen Einblick in die Arbeit der Juroren. Neben ihm waren BKZ-Geschäftsführerin Brigitte Janus, Redakteurin Ingrid Knack und Volontärin Sarah Schwellinger in der Jury. „Vier Juroren in unterschiedlichem Alter, mit verschiedenen Biografien und mit anderen Geschmäckern“, erklärte Fritz. So seien auch die Diskussionen kontrovers gewesen. „Jeder von uns hatte seine persönlichen Favoriten, für die er oder sie sich verkämpft hat.“ Denn es gebe ja ganz unterschiedliche Gründe, warum ein Bild preiswürdig sein könne: den besonderen Moment, den ungewöhnlichen Blick oder die besondere fotografische Qualität. Brigitte Janus und ihre Tochter Charlotte übergaben die Urkunden, Plaketten und Geldpreise an die Sieger. Alle Preisträger nehmen automatisch am Blende-Bundeswettbewerb teil. Fritz erinnerte daran, dass BKZ-Leser immer wieder auch auf Bundesebene Preise gewonnen haben. Mit seinem Siegerfoto 2017 erreichte etwa Dietmar van der Linden, der auch beim aktuellen Wettbewerb vorne mitspielt, den 12. Platz unter mehr als 8000 Fotos in der Finalrunde.

Alle Siegerfotos, die auf den ersten drei Plätzen landeten, stellen wir auf der folgenden Panoramaseite vor.

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Erstellt:
21. März 2019, 10:18 Uhr

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