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Patienten mit Nervenschmerzen hoffen auf bessere Versorgung

dpa/lsw Mannheim. Menschen mit Nervenschmerzen können nach Ansicht eines Experten zielgenaue und wirksamere Therapien erwarten. „Drei bis fünf Prozent der Bevölkerung leiden unter diesen Schmerzen, sei es in Folge einer Gürtelrose, Diabetes oder eines Schlaganfalls“, sagte der Neurologe Christian Maihöfner anlässlich der Eröffnung des Deutschen Schmerzkongresses am Mittwoch in Mannheim, dessen Tagungspräsident er ist. Grund für eine noch bessere Behandlung sei die neue Leitlinie „Neuropathischer Schmerz“, die einen Überblick über die aktuell eingesetzten Diagnosemethoden und die therapeutischen Möglichkeiten gebe.

Tabletten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Tabletten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Die neue Leitlinie lege unter anderem die Stufen der Behandlung je nach Stärke der Schmerzen fest, angefangen von krampflösenden Medikamenten über lokal wirksame Anästhetika bis hin zu Cannabinoiden und Opioiden. Die Leitlinie ziele neben Empfehlungen zur medikamentösen Therapie auch darauf ab, die psychosozialen Umstände der Patienten zu berücksichtigen, sagte der Chefarzt der Neurologischen Klinik am Klinikum Fürth (Bayern).

Der viertägige Deutsche Schmerzkongress steht unter dem Motto „MitGefühl“ und deckt mit etwa 60 wissenschaftlichen Symposien und Dutzenden Workshops und Seminaren das gesamte Themenspektrum der Schmerzdiagnostik und -therapie ab. Rund 2000 Mediziner, Psychologen, Pflegende, Physiotherapeuten und Apotheker hatten sich angemeldet.

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Erstellt:
9. Oktober 2019, 15:33 Uhr

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