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Pentke lässt Havertz und Co. verzweifeln

dpa Sinsheim. Als Philipp Pentke so alt war wie Kai Havertz, spielte er noch für die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. Knapp 15 Jahre später ist der Torhüter-Routinier, der bei 1899 Hoffenheim derzeit den verletzten Stammkeeper Oliver Baumann vertritt, endgültig im Rampenlicht der Fußball-Bundesliga angekommen. „Das bleibt auf jeden Fall lange im Gedächtnis“, sagte der 34-Jährige am Samstag nach dem 2:1 gegen Bayer Leverkusen, an dem er mit zahlreichen Paraden großen Anteil hatte. Es war erst sein drittes Bundesliga-Spiel.

Hoffenheims Torwart Philipp Pentke. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild/dpa

Hoffenheims Torwart Philipp Pentke. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild/dpa

„Der Gegner hat wieder einen überragenden Torwart gehabt, komischerweise öfter gegen uns“, lobte Ex-TSG-Profi Kevin Volland, während Bayers Sport-Geschäftsführer Rudi Völler mal wieder einen Schlussmann des Gegners in der Elf des Spieltags sah. Und auch den Fans gefiel es: Sie baten Pentke zum Feiern auf den Zaun, doch dem gebürtigen Sachsen war das zu viel. „In meinem hohen Alter will man nicht irgendwo hochklettern. Ich klettere schon zu Hause genug rum.“

Gegen Nationalspieler Havertz (20), Volland (27) und Karim Bellarabi (29) rettete der Routinier, der im Sommer aus Regensburg zur TSG kam, ein ums andere Mal. „Der Verein wird sich schon was gedacht haben, mich im Sommer zu verpflichten“, sagte Pentke. Ein Erfolgsrezept habe er nicht. „In der Ruhe liegt die Kraft, sagt meine Mama immer.“

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Erstellt:
2. Februar 2020, 11:05 Uhr

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