Pilotprojekt soll Weiterbildung in kleinen Betrieben fördern

dpa/lsw Stuttgart. Ein neues Pilotprojekt soll kleinere und mittlere Unternehmen im Südwesten bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützen. In sogenannten Qualifizierungsverbünden sollen sich Firmen künftig zusammentun und die Weiterbildung mit Unterstützung von Experten gemeinsam organisieren können. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) will das Konzept zunächst in sechs Regionen im Land und mit einem Schwerpunkt auf Metall- und Elektro- sowie Textilindustrie testen, wie „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstag) berichten.

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Marijan Murat/Archivbild

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Marijan Murat/Archivbild

„Wir haben schon eine gute Weiterbildungsquote im Land, doch einem bestimmten Teil der Beschäftigten kommt die berufliche Weiterbildung nicht zugute – daher müssen wir innovative Wege gehen, um mehr Betriebe und Beschäftigte zu erreichen“, sagte die Ministerin den Zeitungen. Beteiligt sind auch die Arbeitgeberverbände und die Arbeitsagentur. Für das Projekt stehen 2,1 Millionen Euro für zwei Jahre zur Verfügung. Langfristiges Ziel ist, dass die Firmen-Verbünde auch ohne Förderung bestehen.

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1. Juli 2019, 17:33 Uhr

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