Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Planetarium startet neues Mitmachprogramm

ExklusivInteraktive Vorstellungen beginnen im nächsten Jahr – Besucher werden über Weltraumschrott aufgeklärt

Stuttgart Die jeweils maximal 270 Besucher des Planetariums im Stuttgarter Schlossgarten werden im kommenden Jahr in den Genuss einer echten Innovation kommen. „Wir versprechen uns durch die Weltpremiere eines vollständig interaktiven Planetarium-Formats Interesse und Zulauf neuer und junger Besucher“, sagt der Technische Leiter und stellvertretende Direktor des Planetariums, Ubbo Grassmann.

Bei dem neuen Programm handelt es sich um eine Erfindung einer Stuttgarter Agentur namens Halbautomaten. Dabei ­gelingt es offenbar erstmals, dass an der 13 Meter hohen Kuppel Inhalte in Echtzeit von bis zu neun digitalen Projektoren parallel dargestellt werden. Gesteuert werden diese Inhalte von den Besuchern selbst – jeder Teilnehmer kann eine eigene Rakete durch den virtuellen Weltraum an der Kuppel steuern.

Die Entwicklung der interaktiven Inhalte für das Planetarium wird finanziell von der MFG, der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, gefördert. In welchem Rahmen und in welchem Umfang das interaktive Erlebnis in den normalen Spielplan eingebettet werde, sei aktuell noch nicht ganz klar, berichtet der stellvertretende Planetariumsdirektor Grassmann. Er fügt hinzu: „Sicher ist aber: Frühestens ab April 2019 kann es losgehen.“

Die erste Entwicklung der Stuttgarter Agentur passt thematisch zum Planetarium. „Es geht um den sogenannten Kessler-Effekt“, berichtet Agenturchef Michael Scholz. Die Besucher steuern mithilfe ihrer Smartphones kleine Raketen und setzen Satelliten ab. Der Weltraum füllt sich daraufhin unaufhörlich, es entsteht Weltraumschrott. „Das ist ein reales Problem, das ­Nasa und Esa derzeit sehr beschäftigt und das die Besucher des Planetariums durch unsere Erfindung am eigenen Leib erfahren können“, sagt Sebastian König, ebenfalls Geschäftsführer bei Halbautomaten.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Dezember 2018, 03:14 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Baden-Württemberg

25-Jähriger liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

dpa/lsw Vaihingen an der Enz. Um einer Polizeikontrolle zu entgehen, hat sich ein 25-jähriger Autofahrer mit seiner Limousine im Kreis Ludwigsburg eine wilde Verfolgungsjagd... mehr...