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Platzeck wirbt für ostdeutschen Verfassungsrichter

dpa/bb Potsdam. Nach Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich auch dessen Amtsvorgänger Matthias Platzeck für einen ostdeutschen Richter am Bundesverfassungsgericht ausgesprochen. Jes Möller, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, sei ein „kundiger, kluger, kompetenter Jurist“, sagte Platzeck dem „Tagesspiegel“. Der gebürtige Greifswalder habe jahrzehntelange Erfahrung, so der Vorsitzende der Regierungskommission „30 Jahre Deutsche Einheit“.

Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Bundesrat wählt voraussichtlich am Freitag die Nachbesetzung für den ausscheidenden Richter Johannes Masing. Dafür hat Brandenburg den ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichts des Landes, Jes Möller, vorgeschlagen. Der „Tagesspiegel“ schrieb, die ebenfalls SPD-geführten Länder Berlin und Rheinland-Pfalz hätten aber eigene Bewerber - deshalb drohe Streit. Das Vorschlagsrecht liegt diesmal bei der SPD.

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Erstellt:
11. Mai 2020, 20:57 Uhr

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