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Pleite von Thomas Cook: Keine Auswirkungen im Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Die Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook hat sich am Montagmorgen nicht auf die Flugpläne der Airports in Stuttgart und Karlsruhe ausgewirkt. In Stuttgart soll der Flugbetrieb von Ferienfliegern wie dem Tochterunternehmen Condor nach Angaben einer Sprecherin wie geplant weitergehen. Mögliche Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt könne man jedoch nicht ausschließen.

Thomas Cook auf einem Schalter am Flughafen. Foto: David Young

Thomas Cook auf einem Schalter am Flughafen. Foto: David Young

Vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) starten generell keine Condor-Flüge, erklärte Geschäftsführer Manfred Jung. Unklarheit bestehe für Menschen, die den Urlaub mit dem Veranstalter Neckermann Reisen geplant haben: Das Tochterunternehmen habe auch Sitzplätze in Tui-Flugzeugen gekauft, die vom Baden-Airport starten. Ob die Neckarmann-Kunden am Montag bei Tui mitfliegen dürften, sei unklar, sagte Jung.

Der Mutterkonzern Thomas Cook hatte zuvor Insolvenz beantragt. Man könne nicht gewährleisten, dass gebuchte Reisen mit Abreisedatum 23. und 24. September stattfinden, hieß es daraufhin vom deutschen Ableger. Die deutschen Veranstaltertöchter, zu denen Marken wie Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Öger Tours, Air Marin und Thomas Cook Signature gehören, haben den Verkauf von Reisen nach eigenen Angaben komplett gestoppt.

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Erstellt:
23. September 2019, 11:01 Uhr

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