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Polizei findet nach Messerattacke wahrscheinliche Tatwaffe

dpa/lsw Karlsbad. Nach einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Männer in Karlsbad (Kreis Karlsruhe) hat die Polizei ein Messer gefunden. Die Polizei geht offenbar davon aus, dass es eine von mehreren Tatwaffen ist. Sie rief in einer Mitteilung vom Freitag Anwohner auf, beim Fund eines fremden Messers auf dem Grundstück dieses nicht anzufassen und umgehend die Kriminalpolizei zu verständigen.

Auf den Westen von Polizei-Beamten steht die Aufschrift „Polizei“. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Auf den Westen von Polizei-Beamten steht die Aufschrift „Polizei“. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Zugleich suchen die Fahnder nach einem Busfahrgast als Zeugen. Zum Zeitpunkt der Tat am Abend des 14. Oktober sei ein Bus der Linie 153 am Tatort vorbeigefahren. Der einzige Fahrgast könnte möglicherweise Angaben zum Tatgeschehen an der Bahnunterführung oder den Tätern machen, hieß es.

Den Ermittlungen zufolge waren am Montagabend vor einer Woche zwei Gruppen von je drei Männern in Streit geraten und mit Messern aufeinander losgegangen. Dabei habe ein 31 Jahre alter Mann so schwere Verletzungen am Hals erlitten, dass er noch am Tatort starb. Ein 22-Jähriger wurde mit Verletzungen am Arm in einem Krankenhaus behandelt.

Beamte nahmen wenig später einen 20 Jahre alten Verdächtigen in einem Linienbus und zwei 18-Jährige in einer Gartenhütte fest. Die beiden Jüngeren sind in Haft: Dem einen wird laut Staatsanwaltschaft Totschlag vorgeworfen, dem anderen Mord. Der 20-Jährige ist wieder auf freiem Fuß. Alle sechs Beteiligten stammen aus Afghanistan.

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Erstellt:
25. Oktober 2019, 17:54 Uhr

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