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Polizist soll Bußgelder einbehalten haben: Urteil erwartet

dpa/lsw Mannheim. Ein Beamter der Wasserschutzpolizeisoll sich an Bußgeldern bereichert haben. Das Gericht will jetzt das Urteil gegen ihn sprechen.

Ein Richterhammer auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Ein Richterhammer auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Im Prozess gegen einen Beamten der Wasserschutzpolizei Mannheim, der Bußgelder in die eigene Tasche gesteckt haben soll, wird heute ein Urteil erwartet. Zuvor werden noch Zeugen vernommen. Der 50-Jährige muss sich seit Montag dieser Woche vor dem Amtsgericht Mannheim wegen des Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung in vier Fällen verantworten (Az. 30 Ds 601 Js 31660/18).

Der unter anderem für die Überwachung des Schwerlastverkehrs im Hafengebiet Mannheim zuständige Mann hatte der Anklage zufolge Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und Bußgelder in bar gegen Quittung erhoben. Diese Einnahmen habe er nicht bei der zuständigen Kasse des Polizeipräsidiums Mannheim eingezahlt, sondern für sich behalten. Der Schaden wird auf 2300 Euro beziffert.

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Erstellt:
7. November 2019, 01:23 Uhr

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