Post-Beschäftigte setzen Warnstreiks fort

dpa Düsseldorf. In mehrern Bundesländern haben rund 4300 Beschäftigte heute erneut die Arbeit niedergelegt. Von dem Streik ist vor allem die Zustellung von Briefen und Paketen betroffen.

„Postler - Sind nicht streikwütig aber streikfähig!“" steht auf einem Plakat vor dem Briefzentrum der Post in Straubing. Foto: Armin Weigel/dpa

„Postler - Sind nicht streikwütig aber streikfähig!“" steht auf einem Plakat vor dem Briefzentrum der Post in Straubing. Foto: Armin Weigel/dpa

Vor den nächsten Tarifgesprächen bei der Post an diesem Montag haben Beschäftigte erneut in mehreren Bundesländern die Arbeit niedergelegt. Schwerpunkt sei die Zustellung von Briefen und Paketen gewesen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers beteiligten sich rund 4300 Beschäftigte an dem Warnstreik. Betroffen seien weniger als 5 Prozent der an Samstagen üblichen Paket- und Briefmenge. In den stärker durch Warnstreiks betroffenen Regionen würden die verzögerten Sendungen in den Folgetagen zugestellt.

Verdi fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten der Post eine lineare Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Post hat bisher noch kein Angebot vorgelegt. Verdi hatte bei den bisherigen Verhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle. Für Montag und Dienstag ist die dritte Verhandlungsrunde geplant.

© dpa-infocom, dpa:200919-99-626344/2

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Erstellt:
19. September 2020, 13:39 Uhr

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