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Preise der Gips-Schüle-Stiftung gehen nach Tübingen und Ulm

dpa/lsw Stuttgart. Forscher der Universität Tübingen und der Universität Ulm erhalten die mit insgesamt 65 000 Euro dotierten Forschungspreise der Gips-Schüle-Stiftung.

Stefan Stevanovic von der Universität Tübingen bekommt für seine Untersuchungen zur Krebsimmuntherapie den mit 50 000 Euro dotierten Gips-Schüle-Forschungspreis. Der Fokus dieser Auszeichnung liege auf technischen Innovationen, teilte die Stiftung mit. Stevanovic und sein Team forschen an Merkmalen, sogenannten Peptiden, über die das Immunsystem Tumorerkrankungen erkennen und bekämpfen kann. Werden Krebspeptide erkannt, könne daraufhin ein individueller Impfstoff hergestellt werden, der die körpereigenen Abwehrzellen aktiviere. Diese Krebsimmuntherapie werde als Erweiterung zu Standardtherapien eingesetzt.

Das Gruppenprogramm „In Würde zu sich stehen“ (IWS) der Uniklinik Ulm wird mit dem Klaus-Koeppen-Preis der Stiftung ausgezeichnet. Der Preis mit Fokus auf einem sozialen Anwendungsbezug ist mit 15 000 Euro dotiert. Das IWS-Programm unterstützt psychisch kranke Jugendliche beim öffentlichen Umgang mit ihrer Erkrankung.

Alle zwei Jahre verleiht die Stuttgarter Gips-Schüle-Stiftung ihre Forschungspreise in Baden-Württemberg. Der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel und der ehemalige Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (beide CDU) sollten die Auszeichnungen am Dienstagabend in Stuttgart feierlich überreichen.

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Erstellt:
5. November 2019, 15:46 Uhr

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