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Preise für eine ganz besondere Speise

Leseraktion: Wir suchen die besten Maultaschenrezepte – Unter allen Einsendern wird ein kleines Dankeschön verlost

Klassische Variante: Maultasche mit Zwiebelschmelze und Kartoffelsalat. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Becher

Klassische Variante: Maultasche mit Zwiebelschmelze und Kartoffelsalat. Foto: A. Becher

Von Bernhard Romanowski

Ostern naht, doch zuvor steht noch die Karwoche bevor. Und in der ist Fleisch für gläubige Christen eigentlich tabu. Findige Schwaben kennen allerdings einen Weg, um dieses Verbot zu umgehen: Maultaschen. Uns interessiert nun, wie unsere Leserinnen und Leser diese Speise zubereiten. Es wird wohl niemand als Majestätsbeleidigung auslegen, wenn man die Maultasche als die Königin der schwäbischen Küche bezeichnet. Jedenfalls gehört sie für viele Menschen im Ländle gerade vor Ostern einfach dazu.

Legenden, ja gar Mythen zum Ursprung der Maultasche gibt es verschiedene. Mal wird die Entstehung der Speise den Zisterziensermönchen des Klosters Maulbronn im Enzkreis zugeschrieben, die trotz Fastenzeit in der Karwoche Fleisch genießen wollten und dieses quasi kleingehackt und mit anderen Zutaten vermengt in einem Mantel aus Teig verbargen. Das „Maul“ im Begriff Maultasche rührt demnach von dem Namen des bekannten Klosters her, die Bezeichnung „Herrgottsbscheißerle“ mit Blick auf den Verstecktrick wohl auch. Nicht ganz so schmeichelhaft ist die Entstehungslegende, wonach es sich bei der Maultasche um eine primitivere Kopie von Teigwaren handle, wie man sie in Form von Ravioli, Tortellini und Co. aus Italien kennt: ein etwas grob geratenes Plagiat also, wenn man so will. Längst aber sind Maultaschen weit über die schwäbischen Grenzen hinaus bekannt und als Spezialität beliebt. Grund genug also für die Europäische Union, diesem Status Rechnung zu tragen; seit dem Jahr 2009 ist die Maultasche in ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt. Damit ist auch festgeschrieben, welche Zutaten bei ihrer Herstellung verwendet werden dürfen.

Hierzu nun unser Aufruf an alle Leser unserer Zeitung: Wir bitten alle Interessierten, uns ihr persönliches Maultaschenrezept zu schicken. Das kann die ganz klassische Variante sein, wie auch eher ungewöhnliche Kreationen zum Thema. Den Teig, die Zutaten für die Füllung, deren Konsistenz, Farbe und Form sowie die jeweilige Zubereitungsart betreffend, sind der Fantasie also keine Grenzen gesetzt. Schreiben Sie uns bitte auch gerne ein paar Zeilen dazu, was Ihr Rezept besonders macht, woher sie es haben und worauf man dabei achten muss.

Falls sie ein Foto dazu haben, vielleicht auch mit der Person, die beim Zubereiten der Maultaschen zu Werke gegangen ist, wäre uns das auch willkommen. Das Ganze schicken Sie entweder per E-Mail an redaktion@bkz.de oder postalisch an die Backnanger Kreiszeitung, Postgasse 7 in 71522 Backnang.

Unter allen Einsendungen verlosen wir einen Backnanger Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro. Einsendeschluss ist am Montag, 6. April. Viel Glück!

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Erstellt:
30. März 2020, 06:00 Uhr

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