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Priester sollen nur noch an wenigen Unis ausgebildet werden

dpa Bonn/Tübingen. Die katholische Kirche in Deutschland will ihre künftigen Priester an deutlich weniger Universitäten ausbilden als bisher. Ein Arbeitspapier der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sieht für die Hauptstudienphase nur noch die Unis in München, Münster und Mainz vor. Eine Entscheidung über die Standorte sei aber noch nicht gefallen, teilte der Ständige Rat der DBK in Bonn mit.

Das Kreuz einer Kirche ist in der Abenddämmerung zu sehen. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Das Kreuz einer Kirche ist in der Abenddämmerung zu sehen. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Die Kirche reagiert damit auf den starken Rückgang der Zahl der Priesteramtskandidaten in Deutschland. Die katholisch-theologischen Fakultäten in Deutschland zeigten sich besorgt: Die Mitteilung der Bischöfe führe „zu Spekulationen über die Zukunft der Fakultäten für Katholische Theologie in Deutschland“, erklärte am Mittwoch die Tübinger Professorin Johanna Rahner. „Denn in der Regel ist die Existenz dieser Fakultäten an staatlichen Hochschulen an die institutionelle Priesterausbildung gebunden.“ An vielen Universitäten spiele die Theologie eine wichtige Rolle auch in der Zusammenarbeit mit anderen Fächern, betonte die Vorsitzende des Katholisch-Theologischen Fakultätentags.

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Erstellt:
24. Juni 2020, 16:48 Uhr

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