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Protestkundgebung von Verdi am Flughafen Stuttgart

dpa/lsw Stuttgart. Die Gewerkschaft Verdi hat am Freitag am Flughafen Stuttgart auf die Situation der Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste aufmerksam gemacht. Die Arbeitgeber müssten Verantwortung übernehmen und bei der Fortsetzung von Kurzarbeit die Zahlungen aufstocken, forderte Verdi-Funktionär Andreas Schackert bei einer Kundgebung mit rund 20 Teilnehmern.

Andreas Schackert (2.v.r) (Landesfachbereichsleiter von Verdi) spricht zu den Demonstranten. Foto: Tom Weller/dpa

Andreas Schackert (2.v.r) (Landesfachbereichsleiter von Verdi) spricht zu den Demonstranten. Foto: Tom Weller/dpa

Im Bereich der Terminals, auf dem Vorfeld und bei der Gepäckverteilung arbeiten in Stuttgart rund 1100 Männer und Frauen. Aktionen waren auch in München, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Berlin und Köln geplant.

Die Corona-Krise hat der Branche schwer zugesetzt. Für die Lufthansa zum Beispiel wurde ein milliardenschweres staatliches Rettungspaket geschnürt. Verdi befürchtet in der Luftverkehrsbranche einen „massiven Personalabbau“ und spricht von Existenzängsten bei den Beschäftigten. Nach Verdi-Angaben arbeiten in Deutschland etwa 300 000 Menschen in der Luftverkehrsindustrie.

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Erstellt:
19. Juni 2020, 10:40 Uhr

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